Circuito de los Cóndores
Hat man sich für den Circuito de los Cóndores entschieden, erwartet den Wanderer eine der noch ursprünglichsten Trekking-Touren in Südamerika. Sie beginnt in Vilches, einem kleinen Bergdorf am Rande der Anden. Während viele chilenische Gegenden in den letzten zwanzig Jahren für den Tourismus ausgiebig erschlossen wurden, scheint hier die Zeit – Gott sei Dank - still zu stehen. Von Vilches aus führt uns unser Vorhaben weit hinein in die Bergwelt Zentralchiles. Am abgelegensten Punkt, der Laguna Mondaca, befinden wir uns schließlich gut zwei Tagesmärsche von der nächsten Ansiedlung entfernt. Auf dem Weg dahin werden wir ursprüngliche Wälder passieren, glasklare Bergseen bewundern, Schneefelder durchqueren, fast 3000m hohe Pässe überschreiten und einmalige Aussichten auf diese einzigartige wüstenähnliche Bergwelt der Zentralanden genießen können. Dabei begleiten uns jeden Tag Kondore, die hoch über unseren Köpfen ihre Kreise ziehen. Der Höhepunkt ist aber sicherlich das Panorama, das der Lohn für den Aufstieg auf den fast 3900m hohen Vulkan Descabazado Grande ist.




Die folgenden Bilder zeigen unsere Erlebnisse in Ladakh, Indien. Als wir von Dehli aus nach Leh flogen, konnten wir noch nicht ahnen, dass wir gezwungen waren, eine mehrtägige Reise auf uns zu nehmen, um auf dem Landweg wieder zurück zu kommen.


Aufgrund eines günstigen Angebotes, zu dem wir nicht nein sagen konnten, entschlossen wir uns schließlich nach New York aufzubrechen. Am 9. Dezemeber 2011 heben wir nachmittags in München ab, um neun Stunden später in Newark zu landen. Der Wetterbericht sagte kaltes aber wunderbar sonniges Wetter für die nächsten Tage voraus, so dass einem tollen Städtetrip eigentlich nichts mehr im Wege steht.


